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Bartholomäus Grill, ein hervorragender Kenner Afrikas schreibt:

„Die Tischsitten sind recht einfach. Man isst mit den Händen, einmal am Tag, in der Regel vor Sonnenuntergang, schnell und so viel man bekommen kann, denn man weiß nicht, ob morgen die Schüssel wieder voll ist. …Die Umwelt ist harsch, die Ressourcen sind knapp. Man lebt vom Land, von einem kleinen Acker, von ein paar Rindern; neun von zehn Afrikanern sind Subsistenzbauern. Die Grundbedürfnisse werden nicht wie in unseren Breiten einem ausgefeilten Reglement unterworfen.“
In: Ach, Afrika – Berichte aus dem Innern eines Kontinents

Das Bild der Landwirtschaft in Tanzania ist geprägt von den Frauen und Männern, die mit oft einfachen Geräten ihre Felder bestellen, um im Wechsel von Regen- und Trockenzeit, von Saat und Ernte mit großer Mühe und viel Einsatz für sich und ihre Familien ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie reichhaltig das Angebot an Früchten und Gemüse ist, haben wir auf den Seiten „Früchte und Gemüse der Region“ zusammengestellt. Überschüsse werden auf dem örtlichen Markt verkauft. Dieses System nennt man Subsistenzwirtschaft.



Das Hauptnahrungsmittel für die Menschen in Tanzania, ja in Ostafrika überhaupt ist Ugali, hergestellt aus Mehl von der Cassava–Wurzel, aber auch von Mais- oder Hirsemehl.
Gideon Kibambai beschreibt wie „Ugali“ zubereitet wird.

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