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Unmittelbar nach der Ernte werden die Wurzeln der Cassava geschält und 2-3 Tage in der Sonne getrocknet. Während der Regenzeit werden die Wurzeln für 3-5 Tage mit Gras abgedeckt. Während dieser Zeit bildet sich schwarzer Schimmel auf den Wurzeln. Durch diesen Prozess werden die Toxine, die sich in der Wurzel befinden, entfernt. Die Cassava- wurzel schmeckt von Natur aus bitter und ist nicht genießbar. Anschließend werden die Wurzeln wieder zum Trocknen für 3-4 Tage ausgebreitet. Der schwarze Belag, der sich gebildet hat, muss mit einem Messer abgeschabt werden.

Die Wurzeln werden in kleine Stücke geschnitten, dann zu Mehl zermahlen, entweder in einem Mörser zerstampft oder in der Dorfmühle maschinell gemahlen.
In der Trockenzeit werden die trockenen Cassavawurzeln 4 Tage in einen großen Topf mit Wasser gelegt, später dann in der Sonne getrocknet und dann wie oben beschrieben, zu Mehl verarbeitet.

Auf der Kochstelle

Um Ugali zu kochen, muss das Mehl in kochendes Wasser geschüttet werden. Es wird solange umgerührt, bis sich eine dicke zähe Masse bildet, die dann auf einem großen Teller oder Tablett gereicht wird. Dazu isst man in der Regel Bohnen, vielleicht ein wenig Spinat, an besonderen Tagen Fleisch, Huhn oder Fisch. Gekocht wird in unserer Gegend mit Palmöl (Mawesseöl).

Gideon Kibambai

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