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Als christliche Organisation
orientieren wir uns am Auftrag Jesu und an seinem heilenden Handeln (Heil und Heilung).
Jesus setzte sich in seinem Leben ganz entschieden für die Gesundheit und für die Heilung der Menschen ein. Es war ein zentrales Thema seines Wirkens. In dem Jesus heilte, wurde für die Menschen etwas vom Wesen Gottes, seiner Zuwendung und Freundlichkeit sichtbar und spürbar. Bei Jesus waren die Heilungen Ausdruck und Zeichen dafür, dass die Menschen schon im Wirkungsbereich Gottes leben konnten.
Vor diesem Hintergrund können und wollen wir es nicht einfach hinnehmen, dass es heutzutage nur wenige Menschen gibt, die von einer hochtechnisierten Medizin profitieren, während für die überwiegende Mehrheit der Menschen unserer Erde noch nicht einmal eine medizinische Grundversorgung zur Verfügung steht.

- Man rechnet, dass jährlich 14 Millionen Menschen an Krankheiten sterben, die eigentlich heilbar sind.
- Täglich sterben 30.000 Kinder, ohne dass uns dies sonderlich aufregt.
- 1/6 der gesamten Weltbevölkerung lebt in völliger Armut, d.h. verdient weniger als 1 US $ /Tag.
- 4.4 Milliarden Menschen leben in sog. Low-income –Ländern, davon haben 60 % keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, 30% kein sauberes Wasser.

Wir denken, dass dies kaum mit der biblischen Botschaft vereinbar ist.

Wenn wir Menschen in Notgebieten und Elendssituationen helfen wollen, geschieht dies oft nach dem Motto: Was für uns im Westen gut ist, hilft bestimmt auch dem Rest der Welt.
Schon P.U.Unschuld hat auf die konzeptionellen und strukturellen Probleme und Differenzen hingewiesen, die sich beim bloßen Transfer westlicher medizinischer Gesundheitsvorstellungen und -systeme in andere Kulturen ergeben. Will man sich näher mit den gesundheitlichen Problemen der sog. Entwicklungsländer beschäftigen, gilt es einige grundlegende Besonderheiten zu berücksichtigen und auch zu akzeptieren.

Die Gesundheitsversorgung
1) geschieht unter soziökonomischen Rahmenbedingungen der Armut (Medizin der Armut), die zu gesundheitlichen Schäden führen.
2) muss andere kulturelle Vorstellungen und Wertmaßstäbe berücksichtigen, die wir im Westen oft nicht nachvollziehen können.

Diesfeld weist daraufhin, die westlich ausgerichtete Medizin erhebe einen weltweiten Geltungsanspruch. Trotz dieses Anspruchs habe sie allerdings kaum Antworten auf die Probleme der Dritten Welt parat. Sie dürfe sich aber nicht der Verantwortung gegenüber 4/5 der Menschheit entziehen, sondern müsse sich aktiv um Lösungen bemühen.
Dies erscheint aber insofern schwierig, weil die moderne Medizin unserer Tage sich von den gesellschaftlichen Deutungen und Bedürfnissen der Menschen und den gesellschaftlichen Notwendigkeiten medizinischer Versorgung entfernt hat. Dies zeigt der Düsseldorfer Medizinhistoriker Labisch auf. Dies zeigt sich z.B. daran, dass die soziale Dimension von Krankheit und Gesundheit kaum wahrgenommen wird, weder in Deutschland, erst recht nicht in den sog. Entwicklungsländern..

Auf den folgenden Seiten unter dem Stichwort „Gesundheitsversorgung“ möchten wir vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen in Tanzania einige Gesichtspunkte herausstellen. Wir können dies nicht umfassend tun. Auf weiterführende Literatur sei verwiesen.

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