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Im Zentrum unseres Krankenhauskomplexes liegt die Kapelle. In den täglichen Gottesdiensten sowie in der Ambulanz, auf der Isolierstation und auf der geburtshilflichen Station entschieden sich jedes Jahr über 5000 Menschen für Christus. Als ich ging, waren dort acht Klinikseelsorger tätig, die täglich jeden Patienten besuchten und täglich 24 Stunden an 7 Tagen telefonisch erreichbar waren. Unsere evangelistischen Bemühungen in Verbindung mit unserem Community Health Programm waren in den ersten Jahren noch wirksamer, wo wir Evangelisationsmethoden unterrichteten und jährlich bis zu 10.000 Menschen zu Christus fanden. Wir erwarteten von unseren Mitarbeitern in diesem Programm, dass sie 25% ihrer Zeit zur Verbreitung des Evangeliums einsetzten und die Ergebnisse ihrer Bemühungen festhielten.










Dr. D. Stevens im OP bei einem Kaiserschnitt >>



Zur damaligen Zeit war ich ärztlicher Leiter des Tenwek-Hospitals in Kenia (rechts Dr. Stevens)

Die erste finanzielle Zuwendung für eines unserer Programme am Krankenhaus war das für das Community Health Programm. Es war eine Unterstützung von USAID für John Hopkins University, von der wir einen Teil für unsere Verteilaktion in Sachen Familienplanung in den Dörfern erhielten. Sie gestanden uns zu, mit ihrem Geld das ganze Programm zu finanzieren. Ich glaube, es handelte sich um einen Betrag von rund 300.000 $ verteilt über drei Jahre. Auf dem Foto unterschreiben wir den Vertrag. Links im Bild Dr. Mark Jacobsen, der als Verantwortlicher von der John Hopkins University für diese Zuwendung zuständig war. Er ist jetzt Missionsarzt in Tansania und dort schon viele Jahre mit den Lutheranern tätig. In der Mitte Dr. Ernie Steury, Gründer des Tenwek Krankenhauses.


Wir waren das erste Missionskrankenhaus in Afrika, das alle seine Abläufe über Computer abgewickelt hat; begonnen hat dieser Prozess mit unserem neuen Community Health Programm. Das lief über Kaypro, das vor DOS and Macs aktuell war. Wir haben alles selbst programmiert – und zwar in Dbase – und konnten so unsere Daten speichern und den Computer gebrauchen, um die Vorlage für unsere monatliche Zeitung zu entwerfen, die wir dann auf Matrize übertrugen, druckten und verteilten. Unsere Computer hatten zwei 5.5 inch Disketten-Laufwerke mit jeweils 160 KB Speicherkapazität! Haha!







Dr. D. Stevens bei der Vorbereitung eines Einsatzes im Rahmen der Community-Health Arbeit

Diese Foto zeigt etwas vom Programm heute: Sie haben diese aus Zement gefertigten Türme zur Produktion von sauberem Wasser gebaut. Der Zement war ein Kostenfaktor; aber das Ganze hat einen Biofilter, für den reichlich verfügbarer Sand gebraucht wird, Kies, Holzkohle usw und die Erfahrungen zeigen, dass das Wasser so hervorragend gereinigt wird und dafür keine weitere Kosten entstehen.


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